Das Aquarium stellt im günstigsten Falle eine Nachbildung des natürlichen Lebensraums der Aquarienbewohner dar.
Ob und welche Technik zum Einsatz kommt, hängt zum einen von dem Besatz, also von den Fischen, Welsen oder Wirbellosen ab, zum zweiten ist die Größe des Beckens ein ausschlaggebender Faktor.
Natürliche Gewässer verfügen über ein ausgewogenes Gleichgewicht, biologische Filter sorgen für einen entsprechenden Wasserhaushalt. Die Strömung, die sowohl in Fluss, Bach und See vorhanden ist, transportiert alle lebensnotwendigen Stoffe an die Stellen, wo sie benötigt werden. Das Aquarium hingegen stellt, verzichtet man auf jegliche Technik, ein stehendes Gewässer ohne jegliche Wasserbewegung dar.
Aquarien werden im Handel in den unterschiedlichsten Größen angeboten. Grundsätzlich benötigt man einen auf die Beckengröße abgestimmten Filter, einen Heizstab und die passende Beleuchtung.
Seit einiger Zeit erfreut sich die sogenannte Nano-Aquaristik immer größerer Beliebtheit. Das Fassungsvermögen solcher Becken beträgt oft nicht mehr als 20 Liter. Für Zwerggarnelen und Zwergkrebse ist es das ideale Zuhause. Für Fische hingegen sind Nano-Aquarien zu klein. War es vor wenigen Jahren noch fast unmöglich, technisches Equipment für derart kleine Becken im Handel zu finden, bieten zwischenzeitlich verschiedene Hersteller die passende Technik an.
Um das Wasser in einem Aquarium von Verunreinigungen zu befreien, gibt es verschiedene Möglichkeiten bei der Filterung. An dieser Stelle sei gesagt, dass die richtige Filterung beinahe eine Wissenschaft für sich darstellt. Grundsätzlich wird zwischen sogenannten mechanischen und biologischen Filtern unterschieden. Der mechanische Filter ist von seiner Wirkungsweise durchaus mit einem Sieb zu vergleichen. Schwebstoffe und gröbere bis grobe Partikel werden mit Hilfe von unterschiedlichen Filtermedien aus dem Wasser gefiltert. Stoffe, die im Wasser gelöst sind, sind davon nicht betroffen. Der mechanische Filter, es gibt ihn in zahlreichen Größen und Variationen als Innen- und Außenfilter, ist die gebräuchlichste Art der Wasserfilterung. Der Besatz der Becken stellt oft ganz besondere Ansprüche an die Filterung. Dies gilt vor allem dann, wenn die Beckenbewohner besonders klein sind.
Grundsätzlich sollte aber die Leistung des Filters immer an die im Becken anfallende Abfallmenge angeglichen werden.
|
|||
© Ein Aquaristik Projekt der Firstlevel Media Deutschland Alle Rechte vorbehalten.Ausgewiesene Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Firstlevel Media / Aquaristik.org übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten.
