Fische, Garnelen und Lachsfische – wie verträgt sich das?

Welche Fische vertragen sich mit Garnelen? Das Gesellschaftsaquarium ist ein großes Thema, wenn es um die Aquaristik geht. Nicht alle Fische vertragen sich gleich gut miteinander. Möchte man jedoch zum Beispiel Garnelen und Fische vergesellschaften, so muss eine gute Vorauswahl getroffen werden. Am besten lassen sich Fische mit Zwerggarnelen zusammenhalten. Lachsfische und der interessante Bachsaibling können in der Natur je nach Garnelenart problematischer sein. Im Laufe des Artikels werden wir hier noch näher darauf eingehen.

Vergesellschaftung von Garnelen
Lachse und Garnelen – geht das gut?

Größe der Fische entscheidend

Gerade bei Allesfressern sollte man vorsichtig sein. Es kann durchaus vorkommen, dass die kleinen Garnelen in das Maul des Fisches gelangen und so aufgefressen werden. Als Faustregel sollte man beachten: Je kleiner die ausgewählte Fischart, desto höher sind die Überlebenschancen der Zwerggarnelen.

 

Vermeidungsverhalten

Gerade die Zwerggarnele wird sich in einer Gesellschaft im Regelfall zu verstecken versuchen. In ihrer natürlichen Umgebung weist die Garnele ein Vermeidungsverhalten auf. Dementsprechend ist es sehr wichtig für sichere Versteckplätze zu sorgen. Dichte, fein strukturierte Pflanzen sind ebenfalls sehr wichtig. Moose oder die Brasilianische Graspflanze eignet sich hierzu sehr gut. Auch die Wasserwerte müssen natürlich für beide Fischarten passen. Leicht saures oder alkalisches Wasser? Es gilt die Bedürfnisse der Fische genau zu untersuchen, um herauszufinden, welche Wasserumgebung am besten geeignet ist.

Der Bachsaibling lässt sich mit den meisten Garnelenarten nicht vergesellschaften. Lachsfische wie er können aber durchaus mit verschiedenen anderen Fischarten zusammengehalten werden. Da sie sich zudem carnivor ernähren, werden Lachsfische nicht zusammen mit Garnelen oder gar Zwerggarnelen gehalten. Interessant ist seine Lebensweise dennoch.

 

Der Bachsaibling in der Natur

Charakteristisch für den Bachsaibling ist die sogenannte Fettflosse, die nur sehr wenige Fische haben. Die Fettflosse befindet sich zwischen Rücken- und Schwanzflosse. Sie besteht jedoch nicht aus Fett – wie man aufgrund ihres Namens vermuten könnte – sondern aus Fleisch. Wozu diese Fettflosse dient, ist jedoch nicht wissenschaftlich geklärt. Zum Teil vermutet man, dass die Fettflosse das Schwimmverhalten positiv beeinflusst.

 

Lebensweise des Lachsfisches

Bachsaiblinge werden in freier Natur in Europa häufig nicht länger als 35 Zentimeter und nicht schwerer als ein Kilogramm. Bei optimalen Umweltbedingungen, also bei einer guten Wasserqualität und ausreichend Nahrung, kann der Bachsaibling auch bis zu 55 Zentimeter lang werden.

Der Bachsaibling gilt als ein vergleichsweise farbenprächtiger Fisch: Die Flossen auf der Bauchseite haben einen dunkelroten, beinahe schwarzen Saum und einen weißen Rand. Der Rücken ist von grüner oder brauner Farbe.

Lebensraum

Bachsaiblinge leben in Gewässern

Bachsaiblinge leben in Gewässern, die kalt und sauerstoffreich sind. Man findet sie in Flüssen oder auch in Gebirgsseen. Ursprünglich gab es den Bachsaibling nur in Nordamerika. Am Ende des 19. Jahrhunderts importierte man ihn nach Europa, wo er schließlich heimisch wurde.
Haltung

Er ist relativ robust und kann sich gut seiner Umgebung anpassen. Auf den ph-Wert im Wasser reagiert er weit weniger empfindlich als die Bachforelle, mit der er sich den Lebensraum teilt. Auch aus diesem Grund zählt er nicht zu den gefährdeten Arten in Europa. Er frisst in der Regel Insekten- und Amphibienlarven sowie Kleinkrebse. Ältere Bachsaiblinge ernähren sich von Amphibien und kleinen Fischen.

Lachsfische halten?

Lachsfische können zu Hause oder im Teich nur schwergehalten werden. Im Regelfall werden Lachse in Lachsfarmen gezüchtet. Es handelt sich hierbei um eine Aquakultur, die der Erzeugung von Lachsen unter kontrollierten Bedingungen dient. Problematisch und oft kritisiert hierbei wird die Massentierhaltung. Auch die Faunenverfälschung ist ein großes Problem.

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