Allgemeines zu Malawibuntbarsche

Allgemeines zu Malawibuntbarsche

 

Seit jeher erfreuen sich Malawibuntbarsche bei Aquarianern einer großen Beliebtheit. Die Vielfalt der Fische aus dem Malawisee ist enorm, weshalb bis heute immer wieder viele Arten in den Zoohandlungen angeboten werden. Bei Aquarianern sind die Fische aus dem Malawisee bis heute beliebt. Ein Grund dafür könnte die schöne bunte Farbvielfalt der Fische sein. Ebenfalls ist die Haltung der meisten Fische überschaubar. Das Sozialverhalten ist ebenfalls interessant. All diese Dinge machen Malawibuntbarsche zu interessanten Tieren. Im Folgenden sollen einige weitere allgemeine Fakten über diese Gattung von Fischern erläutert werden.

 

Der Malawisee

 

Am Malawiesee liegen insgesamt drei Staaten. Diese sind Mosambik, Malawi und Tansania. Der See ist insgesamt 570 km lang und 75 km breit. Die Tiefe beträgt maximal 704 Meter. Seit jeher ist der See für seine Maulbrüter bekannt. Es leben etwa 450 Arten von Malawibuntbarschen im See. Neben den Malawibuntbarschen leben beispielsweise auch Flusspferde am und im See. Nach norden hin werden die Ufer des Sees immer steiler. In jeder Region des Sees leben verschiedene Buntbarsche, welche sich an die besonderen Umstände angepasst haben. Ob bis heute alle Arten von Malawibuntbarschen im See gelistet und erkundet sind, ist nicht vollkommen sicher. Der Malawisee gilt als der fischartenreichste See der Erde. Über viele Jahre hinweg haben sich in dem See die verschiedensten Fische angesiedelt.

Mbuna

 

Unter Mbuna werden in der Aquaristik Malawibuntbarsche zusammengefasst, welche in den Uferregionen wohnen. Oft werden diese auch als Felsenbewohner bezeichnet. Bei der Einrichtung des Aquariums spielt dieser Umstand eine wichtige Rolle. Die Männchen dieser Arten bilden Reviere und verteidigen diese. Oft gilt als ein Revier nur eine kleinere Höhle. In den Uferregionen sind meist nur wenig Pflanzen vorhanden, weshalb im Aquarium ebenfalls nur wenig Pflanzen zu finden sein sollten. Bekannte Gattungen dieser Malawibuntbarsche sind beispielsweise Labidochromis, Pseudetropheus oder Iodotropheus. In diesen Gefilden des Sees herrscht oft eine starke Strömung, weshalb im Aquarium eine Strömungspumpe zum Einsatz kommen soll. Aufgrund des Revierverhaltens sollte im Aquarium viel Platz vorhanden sein. Eine andere Möglichkeit ist ein Artbecken zu kreieren, in dem nur jeweils eine Art von Malawis gehalten wird. Es sollte ebenfalls auf die Ernährung geachtet werden. Malawis in dieser Region ernähren sich meist von Aufwuchs auf den Felsen und kleinen Tierchen, welche sich darin befinden.

 

Non Mbuna

 

Als Non Mbuna werden alle Arten bezeichnet, welche in Freiwasser leben. Sie leben also direkt im See und sind nicht an entsprechende Felsen oder Höhlen gebunden. Dementsprechend kann auch das Aquarium gestaltet sein. Viele dieser Arten sind sogenannte Fischfresser und sollten dementsprechen im Aquarium ernährt werden. Gattungen sind beispielsweise Ramphochromis.

 

Utakas

 

Eine besondere Unterkategorie der Non Mbunas sind die Utakas. Diese leben in der Regel im freien Wasser. Lediglich zur Fortpflanzung gehen diese Arten in die Felsregion. Die Einrichtung eines solchen Aquariums ist entsprechend schwierig und meist nur mit viel Platz möglich. Die Ernährung dieser Arten erfolgt meist über Kleinkrebse. Gattungen sind beispielsweise Aulonocara oder Protomelas. Fische, welscher in dieser Region Leben werden meist relativ groß, sodass im Aquarium unbedingt genügend Platz sein sollte. Ebenfalls ist die Form dieser Fische etwas anders, als bei Mbunas.

 

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