Schwimmblasenprobleme: Schwimmblase des Fisches kaputt geplatzt

Probleme mit der Schwimmblase: Heute wollen wir uns im Bereich der Fischkrankheiten mit der Schwimmblase beschäftigen. Immer wieder kommt es hier bei den Zierfischen in unseren Aquarien zu Probleme. Diese können sich unterschiedliche darstellen. Die Schwimmblase ist eines der wichtigsten Organe des Fisches und ist diese kaputt, gerissen oder geplatzt, kann der Fisch sich nicht mehr wie gewohnt fortbewegen. Wie der Name bereits sagt, ist die Schwimmblase für das Schwimmen des Fisches notwendig. Beginnen wir aber zuerst mit der Funktion der Schwimmblase.

 

Schwimmblase kaputt

 

Für was ist denn die Schwimmblase da und wie funktioniert diese?

Wenn ein Mensch ins Wasser geht und sich nicht bewegt, dann geht er recht schnell unter. Hier spielen Gesetze wie die Schwerkraft aber auch Auftriebskräfte und Co eine Rolle. Bei den Fischen ist dies anders. Sie besitzen Organe, damit sie leicht im Wasser sich bewegen können. Mit Hilfe der Schwimmblase, kann der Fisch seine Auftriebskraft im Verhältnis zu seinem Körpergewicht steuern und regeln. Somit ist es ihm möglich im Wasser zu stehen. Wenn der das Volumen in der Schwimmblase erhöht kann er somit seine Auftriebskraft schnell und einfach verändern.

Wer jetzt allerdings glaubt, dass der Fisch den Druck und das Volumen in der Schwimmblase durch die Luft verändert der täuscht sich. Der Fisch verändert dies durch Gase, welche aus dem Blut und der Gasdüse entnommen wird. So verändert er den Druck in der Schwimmblase und kann somit recht schnell absinken oder aber auch aufsteigen. Eingeleitet wird diese Bewegung durch die Flossen.

Ist diese Schwimmblase oder der Mechanismus mit der Gasdüse kaputt bekommt der Fisch schnell Probleme beim Schwimmen.

Wie äußern sich Probleme mit der Schwimmblase?

Immer wieder kann man in verschiedenen Videos sehen, dass sich Fisch sehr ungewöhnlich im Wasser bewegen. Se es in schnellen Bewegungen oder aber auch in einem ständigen Absinken auf den Grund des Bodens und Aquarium. Sehr oft hat dies mit den Problemen und Zusammenhängen der Schwimmblase zu tun. Ist die Schwimmblase kaputt oder gerissen, kann der Druck, sei es weniger oder mehr, nicht mehr aufrechterhalten werden und so kann es passieren, dass der Fisch zu Boden sinkt. Diese Bewegung kann er versuchen durch die Flossen auszugleichen, wird es meist aber nicht lange schaffen, da hierfür jede Menge Kraft aufgewendet werden muss. Oft wird ein Problem mit der Schwimmblase auch in Einklang mit dem Taumeln der Fisch beschrieben. Gleichgewichtsstörungen und auch ein Überkopfschwimmen kann die Ursache sein.

Übrigens gibt es auch Fische welche keine Schwimmblase besitzen. Dies sind zum Beispiel Haie.

 

Gibt es äußere Symptome für die Schwimmblasenkrankheit?

Wie oben bereits beschrieben, gibt es vor allem beim Veralten Auffälligkeiten was ein Problem mit der Schwimmblase anbelangt. Aber auch äußerlich kann es mal vorkommen, dass im Bereich der Schwimmblase Rötungen entstehen. Dies weißt dann auch auf einem Problem hin.  Mehr kann man meist bei „nur“ Schwimmblasenprobleme nicht erkennen. Kommen andere Krankheiten hinzu, was sehr oft der Fall ist, dann natürlich schon.

 

Welche Ursachen können Schwimmblasenprobleme mit sich bringen?

Zum einen gibt es innere Krankheiten welche Probleme auch mit der Schwimmblase mit sich bringen können, zum anderen gibt es auch recht harmlose Gründe dafür. Vor allem bei einige Salmler Arten wie den Neos kann man dieses Phänomen meist nach der Fütterung beobachten. Sie verschlucken beim hastigen Fressen Luft und kommen somit aus dem „Takt“ was das Schwimmen angeht. Vor allem dann, wenn man Flockenfutter gibt und diese direkt von der Wasseroberfläche gefressen wird. Somit ist die Gefahr recht groß, dass man auch Luft mit verschluckt. Abhilfe schafft hier nur schnell sinkendes Futter, oder dieses vorher etwas anzufeuchten.

Eine weitere Ursache der Schwimmblasenkrankheit oder eines Defekts der Schwimmblase, kann auch von anderen Krankheiten ausgelöst werden. Hier sind vor allem Parasiten oder auch Würmer die Ursache. Leider gibt es nur wenig wissenschaftlichen Forschungen darüber, was wirklich hinter vielen Problemen mit der Schwimmblase steckt.

Wir selber konnten jedoch bereits Probleme mit der Schwimmblase feststellen nach einem Wasserwechsel. Hier kann es zu einer Gasübersättingung kommen. Dieses löst dann auch Druckunterscheide bei den Fischen aus. Eine Heilung ist dann meist nicht mehr möglich. Ausgelöst wird dies zwar in Zusammenhang mit dem Wasserwechsel aber die Ursache liegt im Leitungswasser.

Es kann auch vorkommen, dass Fische sich ihre Schwimmblase durch einen großen Temperaturunterschied nur entzündet haben. Man dies dann eine Schwimmblasenentzündung.

Was kann man gegen die Probleme der Schwimmblase denn machen?

Hat man bei sich im Aquarium betroffene Fische sollte man schnell handeln. Leider gibt es meist nur wenig Aussichten auf Erfolg. Jedoch kann man es versuchen die Fische zuerst in ein separates Becken zu setzen wo man den Wasserspiegel recht nieder hält. Dies schont den Fisch, da er nicht ständig gegen die Sinkkraft einwirken muss.

Zudem sollte man versuchen die Temperatur um 2 bis 4 Grad zu erhöhen falls eine Entzündung vorliegt. Aber bitte immer nur sehr langsam diese Temperatur erhöhen. Auch sollten die Steckbriefe der Fische gekannt werden, denn diese beschränken die Höhe der Temperatur.

Natürlich gibt es auch noch einige Medikamente, welche man den Fischen reichen kann. Ob es allerdings Erfolg verspricht bleibt fraglich.

Weitere Fischkrankheiten wie die Bauchwassersucht oder aber auch die Püncktchenkrankheit finden sie im großen Bereich der Fischkrankheiten.

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