Fischtuberkulose im Aquarium erkennen und behandeln

Fischtuberkulose behandeln und erkennen: Heute gibt es im Bereich der Fischkrankheiten einen neuen Teil, denn leider gibt es in Süßwasseraquarien immer wieder die Meldungen der Fischtuberkulose. Aber auch Salzwasser Aquarien können von dieser Krankheit betroffen sein. Die Fischtuberkulose ist meist für die Zierfische tödlich. Aber was ist diese denn überhaupt und kann ich mich dagegen schützen? Gibt es eine Möglichkeit der Behandlung und Heilung? Entstehen hier auch Gefahren für den Menschen? Ist die Fischtuberkulose übertragbar? Fragen, welche man sich schnell stellen wir, wenn man die Symptome richtig deutet. Aber auch dies ist nicht gerade einfach.

Fischtuperkolose
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Fischtuberkulose Symptome und Erkennung

Beginnen wir zuerst mit der Erkennung der Fischtuberkulose. Leider ist auch dies nicht einfach, denn die Fischtuberkulose ist eine bakterielle Infektion und kann schnell mit anderen Krankheiten verwechselt werden. Sei es mit Glotzaugen oder sogar mit Lochkrankheit. Die wohl einfachsten Symptome sind der eingefallene Bauch, wie sie von der Bauchwassersucht schon einmal eindeutig abgrenzen lässt. Zudem findet man bei der Fischtuberkulose sehr oft auch Glotzaugen vor. Die Nahrungsaufnahme der Fische ist meist auch eingeschränkt und die Fische kommen einem als nicht fit und recht apathisch vor.

Zudem kann es auch vorkommen, dass die Flosse faulen, was wiederum eine hohe Verwechslungsgefahr mit der Flossenfäule mit sich bringt. Auch Schuppen Defekte können vorkommen. Diese gibt es übrigens auch bei der Bauch- und Wassersucht. Wie bei jeder Krankheit ist es auch hier enorm wichtig die Krankheit schnell zu erkennen.

  • Fische fressen nicht mehr richtig
  • Bauch sieht eingefallen aus
  • Glotzaugen können entstehen
  • Geschwüre und Flossenfäule
  • Schuppendefekte
  • Knötchen

 

Wie wird die Fischtuberkulose hervorgerufen?

Wie eingangs bereit beschrieben handelt es sich hier um eine bakterielle Infektionskrankheit und viele Fische tragen die Erreger in sich. Diese brechen in der freien Natur so gut wie nie aus und dort kommt die Krankheit auch sehr selten vor. In unseren Aquarien aber schon. Die Bakterien, welche diese Fischtuberkulose hervorrufen nennt man Mycobacterium. Da diese sich bei 37 Grad vermehren sind nur die kaltblütigen Fische von dieser Krankheit betroffen.

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Welche Fische sind besonders oft betroffen?

Nicht alle Fische scheinen gleich anfällig gegenüber der Fischtuberkulose zu sein, denn vor allem bei Salmlern kommt diese Krankheit extrem oft vor. Bei Welsen dagegen wie zum Beispiel dem Antennenwels aber auch anderen L Welsen findet man diese Krankheit so gut wie nie. Aber auch Barsche wie Diskus und Co sind sehr oft von der Fischtuberkulose betroffen. Zudem auch Guppie und Co.

Viele Fische aus den Tropen haben diese Erreger in sich, aber meist treten diese nicht hervor und werden vom Immunsystem entsprechend bekämpft.

Natürlich können sich Fische auch entsprechend anstecken. Sei es durch die Aufnahme der Bakterien über die Haut oder aber auch über die Kiemen. Sogar bei der Nahrungsaufnahme kann eine Übertragung der Fischtuberkulose stattfinden. Hier wird schnell klar, dass diese Krankheit auch hoch ansteckend ist.

Fischtuperkolose bekämpfen
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Wann kommt die Fischtuberkulose vor?

Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten, aber dennoch stellt man immer wieder fest, dass ein Ausbruch der Krankheit meist etwas mit ungeeigneten Bedingungen zu tun hat. Dies kann ein eventueller Überbesatz des Beckens sein, aber auch unpassende Wasserwerte oder eine Veränderung von dessen. Ach Fehler in der Ernährung und weitere Stressfaktoren können die Fischtuberkulose auslösen. Wie sehr oft bei den Fischkrankheiten, so kann es auch hier vorkommen, dass vor allem der Stress in unseren Becken diese Krankheit auslösen.

Durch die hohe Ansteckungsgefahr sind dann meist alle Fische einer Gattung betroffen und sehr oft endet dies tödlich. Leider gab es durch die Fischtuberkulose des Öfteren ein komplettes Sterben des Besatzes. Deshalb sollte man unbedingt der Krankheit entsprechend vorbeugen.

 

Fischtuberkulose behandeln und vorbeugen

Wer die Fischtuberkulose bei sich entdeckt und richtig erkannt hat, der wird nicht mehr viel für die Tiere tun können, denn leider gibt es immer noch keine entsprechenden Medikamente dagegen. Es kann also passieren, dass ein großer Teil der Fische stirbt. Eine eventuelle Trennung bei Erkennung der Symptome kann helfen. Meist haben sich aber hier bereits die Bakterien entsprechend breitgemacht und jede Hilfe ist zu spät.

Man sollte hier viel mehr Wert auf die Prophylaxe legen. Saubere Wasserwerte und sehr gute Hygiene, kein Überbesatz, ausgewogene Ernährung, passende Zierfische und vieles mehr sollte man durchgehend beachten.

Hat man die Fischtuberkulose bei sich dann gibt es trotzdem einiges zu beachten. Denn wenn auch die Fische sterben können, muss man versuchen die Bakterien wieder aus dem Becken zu bekommen um dies für einen neuen Besatz zu rüsten.

JBL Desinfekt ist dazu sehr gut geeignet, denn damit werden die Erreger und Bakterien, welche sich ja an Einrichtungsgegenständen, Fangnetzen, und anderen Gegenstände festgesetzt haben abgetötet. Die genaue Dosierung sollte man der Packungsbeilage und des Herstellers entnehmen. Auf jeden Fall soll die Wirksamkeit gegen Bakterien, Pilz und Viren nachgewiesen sein.

 

Fischtuberkulose und die Gefahr für uns Menschen

Abschließend möchten wir noch eine Warnung aussprechen, denn die Fischtuberkulose kann sich auch auf den Menschen ausbreiten. Hat man offene Stellen oder Entzündungen auf der Haut, dann können die Erreger und Bakterien auch uns Menschen erreichen. Darauf sollte man unbedingt achten. Wer also eine Wunde oder ähnliches hat sollte nicht mit seinen Händen oder Unterarmen ins Becken greifen Diese Empfehlung gilt allerdings immer, denn schnell könnten sich hier gegenseitig Bakterien verbreiten. Bild jbl.de

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