Aquarium einrichten – Ratgeber Teil 2

Ratgeber Einrichten

10 Schritte zur Aquarium Einrichtung

Aquarium einrichten: Wie bereits im ersten Teil vorgestellt, geht es im zweiten Teil um das Aufstellen des Aquarium. Zudem werden wir hier auch bereits alles zur eigentlichen Einrichtung erklären. Viele Tipps und Tricks gibt es dann zum Bereich der Technik. Hier gilt es einiges zu beachten.  

 

 

 

In Kürze erscheint auch das erste Ebook zur Einrichtung eines Aquariums bei uns. Jetzt aber genug der Worte. Wir wollen beginnen mit der genauen Planung.

 

Aquarium einrichten Aufstellen

Endlich ist es soweit und wir können mit dem Aufstellen unseres Aquariums beginnen. In den bisherigen Teilen ging es nur um die Vorbereitung, welche aber besonders wichtig ist. Fehler die dort gemacht werden, lassen sich später nur schwer korrigieren. Jetzt geht es ab an das Aufstellen. Auch hier gibt es wieder einiges zu beachten.

 

Platzwahl und Statik

Bereits im Teil der Planung sind wir kurz auf dieses Thema eingegangen. Der Platz wo das Aquarium sich befindet ist äußerst wichtig. Kommen wir zuerst zur Höhe der Platzierung.

Im Grunde sollte es nicht zu hoch und auch nicht zu tief stehen. Wir sagen immer im Sitzen sollte es genau auf Augenhöhe sein. Dies ist zum einen gut um immer seine Fische zu beobachten und zum anderen bringt es auch Vorteile wenn es dann das putzen geht. Damit kommt man im Stehen noch bequem ins Wasser und braucht nicht immer einen Stuhl oder eine Leiter.

Zur Statik gibt es einen speziellen Leitfaden bei uns zu finden

 

Wo sollte denn das Aquarium stehen?

Im Grunde im Mittelpunkt ihres Wohnens. Dort wo sie sich auch aufhalten, denn ein Aquarium ist nicht nur ein Behälter für die Fische, sonder es ist auch ein Möbelstück. Zudem sollte man auch viel von seinen Fischen haben. Deshalb macht es wenig Sinn das Becken im Keller zu haben. Dort wird es schnell in Einsamkeit versinken. Suchen sie sich am besten den Platz im Wohnzimmer oder aber auch im Essbereich ihres Hauses. Es soll auch Aquarien in Schlafzimmern geben.

 

 

Schützen sie ihr Aquarium vor direkter Sonneneinstrahlung

Auch vor direkter Sonneneinstrahlung sollte man das Aquarium schützen. Zu schnell können ansonsten Algen sich bilden. Deshalb sollte entweder diese Seite abgeklebt werden oder aber der Platz sollte so ausgewählt sein, dass die Sonne nicht auf das Aquarium scheint.

Noch ein Wort zur Statik, denn wie bereits erwähnt muss auch hier aufgepasst werden, vor allem bei größeren Becken. Rechnen sie nicht nur das Wasser, sondern auch noch den Unterschrank, die ganze Technik, die Dekoration, wie Steine, Wurzeln und auch der Sand dazu. So kommt man auf das komplette Gewicht. Hier kann schnell bei einem 200 Liter Becken mehr als 300 kg zusammen kommen.Sonneneinstrahlung Aquarium

Unser Tipp: Wenn sie sich nicht sicher sind, dann sollten sie bei einem Statiker nachfragen. Hier einfach zu handeln kann fatale Folgen haben.

Am Platz des Aquariums sollte auch Strom vorhanden sein, denn auch dieser wird benötigt für die ganze Technik, wie Filter, Heizung und Licht.

 

Aufstellen des Beckens

Das Aufstellen ist im Grunde recht einfach. Nachdem alles reinigt wurde, wird das Becken entweder auf den Unterschrank oder auf die selbst gebaute Unterlage gestellt. Darunter sollte man aber eine spezielle Unterlage legen. Im Grunde ist dies nichts anders wie eine Isomatte. Bei vielen sieht man auch Styropor Unterlagen, wobei diese mit der Zeit nicht mehr schön sind.

Es gibt aber auch Becken die in Rahmen stehen und es gar keiner Unterlage bedarf. Dies müssten sie aber entweder bei ihrem Fachhändler oder aber auch in der Betriebsanleitung mitgeteilt bekommen haben.

 

Ausrichten des Beckens

Man sollte sein Aquarium auch noch richtig ausrichten. Nehmen sie eine Wasserwaage und schauen sie ob der Unterschrank genau im Wasser sitzt. Ist dies nicht der Fall dann justieren sie nach. Erst dann sollte das Becken darauf gestellt werden.

Damit ist auch dieser Schritt geschafft und es geht an einrichten des Beckens. Dazu aber in unsere nächsten Teil mehr.

 

 

Aquarium einrichten Einrichtung

In diesem Teil gehen wir vor allem auf das Einrichten ein. Unter einrichten des Aquariums verstehen wir hier aber nicht den Einbau der Technik, sondern vielmehr den Einbau von Boden, Dekoration und Pflanzen. Erst dann beschäftigen wir uns mit der Technik und wie man diese am besten einbaut. Im Grunde sollten sie aber bevor sie loslegen auch den nächsten Teil gleich lesen, denn gewisse Dinge kann man hier miteinander verbinden. Beginnen wir mit dem Untergrund.

 

 

Dekorationsbeispiele finden

Bevor man überhaupt mit der Einrichtung der Dekoration und des Untergrundes loslegt, sollte man wissen wie das Becken am Ende aussehen soll. Machen sie sich also genau Gedanken darüber wo sie was rein machen. Dabei können sie folgenden Fragen für sich beantworten. Zum einen sollte man sich Fragen was alles ins Becken soll. Wurzeln, Steine und was noch? Oder vielleicht gar keine Wurzeln? Wo platziert man diese Einrichtungsgegenstände? Im Vordergrund oder her im Hintergrund? Wo kommen die Pflanzen hin oder besser gesagt wo findet welche Pflanze ihren Platz?

Jetzt noch ein paar Tipps die ihnen solche Entscheidungen leichter machen könnten:

 

  • Holen sie sich Anregungen
  • Schauen sie viele anderen Aquarien an
  • Bilder im Internet können da helfen
  • Gehen sie zum Händler oder in den Zoo
  • Kaufen sie sich Bücher mit Einrichtungsbeispiele
  • Sammeln sie Informationen auf Facebook Gruppen und Seiten
  • Schauen sie Videos an
  • Messen und Veranstaltungen besuchen

Wie man sieht gibt es jede Menge Möglichkeiten sich über ein Aquarium und deren Einrichtung zu informieren. Nicht alles wird möglich sein, aber die Recherche im Internet alleine kann schon helfen.

 

Machen sie sich eine Skizze der Einrichtung

Sie sollten sich die Zeit nehmen schon vor dem Kauf der Einrichtungsgegenstände, eine Skizze zu machen. Damit können sie auch schnell den Bedarf an Pflanzen und Steinen feststellen. Skizzieren sie genau wo sie was einbauen wollen. Auch an die Technik sollte man denken, denn gerade bei einem Innenfilter benötigt man dazu Platz.

Unser Tipp: Die Einrichtung sollte man so gestalten, dass so wenig wie möglich von der Technik zu sehen ist. Verstecken die den Heizstab hinter einer Wurzel. Der Innenfilter kommt hinter eine große Pflanze. Beachten sie auch, dass Pflanzen einige Zeit brauchen um zu wachsen.

Mit dieser Skizze können  sie dann auch genau den Bedarf an Pflanzen feststellen. Damit haben sie einen Bepflanzungsplan.

 

Untergrund im Aquarium

Kommen wir nun zum Untergrund des Aquariums. Dieser alleine stellt schon eine Wissenschaft dar. Es gibt jede Menge Möglichkeiten diesen aufzubauen. Im Grunde ist dieser Mehrschichtig, wobei wir auch schon mit einem einschichtigen Boden gute Erfolge in Sachen Pflanzenwachstum gemacht haben.

Aktuell wird in der Regel der Boden aber aus einer Düngerschicht und einer Bodenschicht aufgebaut. Dieser spezielle Aquariumboden bildet den Nährstoff für die Pflanzen. Trotzdem dürfen sie nicht enttäuscht sein, wenn nicht alle Pflanzen bei ihnen gedeihen. Oft liegt es auch an den Wasserwerten oder am Licht, warum es nicht wird.

Auf den Nährboden für die Pflanzen kommt dann der Kies oder Sand. Auch hier gibt es jede Menge verschiedene Farben und Körnungen. Von ganz klein mit 1 mm bis hin zu groben Körnern.Bodengrund Aquarium

Achtung: Passen sie auf, was sie später für Fische in das Aquarium machen wollen, denn vor allem bei Bodenbewohnern ist der Kies wichtig. Dieser sollte geschliffen sein und nicht grob oder sogar Scharfkantig. Damit könnten sich die Welse und Co verletzten.

Wie immer gibt es zum Aufbau viele Meinungen. Holen sie einige ein und entscheiden sie dann selber. Auch in Sachen Farbe kann man hier nicht immer den Geschmack der anderen treffen. Wir persönlich empfehlen ihnen, bleiben sie bei der Natur und verwenden sie keine rote oder blaue Aquarienuntergründe.

Achtung der Nährboden wird natürlich nicht gewaschen. Man sollte auch daran denke, das ein eventueller Fluter schon jetzt ins Aquarium muss. Dieser wird unter dem Nährboden mit Saugnäpfen wie eine Art Fußbodenheizung verlegt. Dazu aber noch mehr im Teil der Technik.

Darauf kommt dann der Nährboden und darüber dann der Kies oder Sand. Gehen sie hier vorsichtig vor und schaffen sie genug Untergrund. Hier sollte man nicht sparsam vorgehen. Die Hersteller geben beim Nährboden meist einen Dicke vor, aber 5cm müssen es auf jeden Fall sein, dass die Pflanzen dort auch Platz für ihre Wurzeln finden. Der Kies wo darüber kommt sollte auch mindestens nochmal 5 bis 10 cm haben. Vorne etwas weniger wie hinten.

 

 

Anordnung der Dekorationen

Jetzt noch ein Wort zur Anordnung der Dekoration. Wie schon vorher beschrieben, sollten sie sich eine Skizze machen. Wir wollen aber noch ein paar Tipps geben um ein Aquarium abwechslungsreich und lebhaft zu machen.

 

  • Vorne wenig Kies und hinten mehr
  • Bauen sie Terrassen aus Steinen oder Platten
  • Kleine Pflanzen in den Vordergrund
  • Große Pflanzen nach Hinten
  • Bauen sie mit Wurzeln ein Dach
  • Eine Höhle wird von vielen Fischen gemocht
  • Wechseln sie mit Pflanzen ab
  • Bei großen Aquarien kann man Bereiche bilden
  • Schaffen sie dichte Bepflanzung in Abwechslung mit Freiflächen
  • Bieten sie Rückzugsmöglichkeiten
  • Bepflanzen sie bis zur Wasseroberfläche um in manchen Bereichen Schutz für Jungtiere vorsehen

 

Sicherlich gibt es noch jede Menge mehr Tipps, aber damit haben sie schon einen Anhaltspunkt wie sie vorgehen sollten.

 

 

Pflanzen vorbereiten und einsetzten

Gehen wir davon aus, dass der Boden und Untergrund drin ist und sie auch schon ihre Wurzeln und Steinen, sowie Stufen platziert haben. Dann kommen wir zum Pflanzen.

Hier kann man auch schon etwas Wasser in das Aquarium rein machen. Wir gehen aber davon aus, dass sie jetzt schon pflanzen wollen.

Die Pflanzen müssen aber zuerst vorbereitet werden. Dazu wäscht man sie vorsichtig mit lauwarmem Wasser ab. Bei gewissen Fischarten empfiehlt es sich auch diese erst einige Tage zu wässern um die Schadstoffe zu entfernen. Dann entfernt man vorsichtig die Körbchen wenn vorhanden. Hier sollte man je nach Art die Bepflanzungshinweise gut lesen. Auch Schaumstoff oder Watte sollte so gut es geht entfernt werden.

 

 

Zusätzlich sollte man die welken Blätter schon jetzt entfernen. Auch ein leichtes zurückschneiden der Wurzeln empfiehlt sich. Damir regt man meist das Wachstum an und die Pflanzen wachsen schneller.

Kommen wir nun noch zum setzen der Pflanzen. Im Grunde werden sie so tief wie möglich in den Boden gesteckt. Natürlich nicht ganz auf das Glas des Bodens, aber kurz davor. Drücken sie diese gut fest, denn später mit dem Wasser könnte es dazu kommen, dass sie wieder raus gespült werden.

Bei bestimmten Pflanzen kann es auch notwendig sein diese festzubinden oder zu beschweren. Sie können auch immer noch etwas mehr Kies um die Pflanze machen um dieser Stabilität zu verleihen.

Zusätzlich kann man auch gleich zu jeder Pflanze eine Düngetablette geben. Diese wird einfach dazu gesteckt. Dies hat den Vorteil, dass gleich ein Langzeitdünger nah an der Pflanze ist und sie somit genug Eisen und Co für die ersten Wochen des Anwachsens bekommt.

Damit wäre auch der 5. Schritt geschafft und wir kommen zum Schritt 6 der Einrichtung und des Einsetzens der Technik. Erst dann würden wir mit dem einlassen des Wassers beginnen.

 

 

Aquarium einrichten – Technik

Jetzt geht es zur Technik was alles in einem gut funktionierenden Aquarium benötigt wird. Wir haben soweit das Becken aufgestellt und es jetzt auch eingerichtet. Bevor wir aber zum Schritt des füllen mit Wasser kommen, wollen wir noch einen Blick auf die Technik werfen. Jede Menge Technik gibt es im Fachhandel zu kaufen, doch nicht alles wird am Anfang gleich gebraucht.

Die wichtigsten Dinge aber schon. Dazu zählt neben dem Filter auch noch die Heizung und auch das Licht ist von Nöten um ein gut funktionierendes Aquarium zu haben.

 

Beleuchtung im Aquarium

Wer denkt er kann einfach eine Lampe über sein Aquarium hängen der wird relativ schnell feststellen, dass sich zum einen die Pflanzen nicht gut entwickeln und dafür aber die Algen recht schnell wachsen. Deshalb sollte man auf spezielle Beleuchtungen setzen. Im Fachhandel findet ihr von der kleinen Lampe bis zu den großen Leuchtröhren alles.

Hier kommt es vor allem auf das Aquarium an. Es geht natürlich nicht, wenn das Becken nur 1 Meter lang ist man einen 1,20 Meter Leuchtstoffröhre verbaut. Immer passend zum Becken müssen diese ausgewählt werden. Dazu wird meist bei einem Set bereits die passende Beleuchtung angeboten. Hier spielen auch Faktoren wie Wattzahl oder aber auch die Art der Röhren eine Rolle. Im Grunde gibt es immer einen etwas dunklere für das Wachstum der Pflanzen und dann noch einen die etwas mehr Licht für das Wohlbefinden der Fische vermittelt. Auch diese brauchen die Abwechslung wie Tag und Nacht. Bei den Pflanzen wird ein hoher Rotanteil gebraucht, denn damit kann die Photosynthese erst stattfinden.

Im Grunde ist alleine schon die Auswahl des richtigen Lichtes für den Anfänger schwer. Deshalb empfehlen wir hier ein Set zu kaufen. Bei offenen Aquarien kommen meist HQI oder HQL Lampen zum Einsatz. Auch die Art des Reflektors hinter der Lampe kann entscheidend sein.

Neben der Farbe des Lichtes gibt es aber auch noch die Temperatur des Lichtes. Diese wird in Kelvin gemessen. Im normalen Aquarium sollte man um die 4000 bis 6000 Kelvin erreichen. Dies entspricht auch ungefähr dem Bereich des Tageslichtes.

 

 

Licht und die Beleuchtungsdauer

Wichtig in Sachen Licht auch die richtige Beleuchtungsdauer. Nur so kommt es zu einem guten Wachstum. Wir empfehlen den Tag wie in der Natur zu gestalten. Zu viel Licht fördert das Wachstum der Algen und zu wenig Licht ist schlecht für das Wachstum der Pflanzen. Im Grunde kann man das Licht zwischen 10 und 12 Stunden brennen lassen.

Damit haben wir aber schlechte Erfahrungen gemacht. Vor allem Algen kommen schnell zur Geltung.

Machen sie eine Pause bei der Beleuchtungsdauer. Wir legen bei unserem Aquarium 3 Stunden Mittagspause ein. Hier kann man eine Zeitschaltuhr verwende. Es sollte aber nicht ganz dunkel sein und noch etwas Licht einfallen. Im Regelfall ist dies ja aber auch so. Auch die Dauer der Pause sollte angemessen sein. Wir sagen wenn dann sollte diese Pause auch mindestens 2 Stunden sein. Weniger bringt nicht viel.

Damit hat man dann auch die Möglichkeit am Abend, wenn die Familie zuhause ist das Licht etwas länger brennen zu lassen.

 

 

Filter für das Wasser

Kommen wir nun zur Filterung des Aquarien Wassers. Hier gibt es auch jede Menge Arten von Filter und auch von Filtermedien.

  • Innenfilter: Diese Art der Filter sitzt im Becken direkt.
  • Außenfilter: Filter die außerhalb des Aquariums ihren Platz finden.

Die Montage ist natürlich auch recht unterschiedlich. Im Grunde ist der Innenfilter schnell zusammengebaut und wird nur mit Hilfe von Saugnäpfen an die Aquarienscheibe geklebt. Hier sollte man aber schon bei der Einrichtung wissen, wo dieser Filter seinen Platz findet.

Bei einem Außenfilter ist die Installation etwas schwerer. Im Grunde gibt es zwei Dinge. Zum einen ein Saugrohr, das mit einem Schlauch mit dem Filter verbunden ist und dann auch noch ein Spülrohr, wo das Wasser nach der Filterung wieder in das Becken gelangt. Hier gibt es jede Menge verschiedener Auslässe, sei es als große Düse oder aber auch mit vielen kleinen Düsen.

Jeder Filter hat seine Vor und Nachteile, jedoch sind bei Innenfilter ab einer gewissen Größe des Beckens Grenzen gesetzt. Hier fehlt dann einfach der Platz für die Pumpe und natürlich auch für das Filtermedium. Dann heißt es auf einen Aussenfilter umzusteigen.

Der Filter wird natürlich nicht gesteuert über eine Zeitschaltuhr. Dieser läuft immer durch. um das Wasser ständig in Bewegung zu halten.

 

 

Die Heizung des Aquariums

Kommen wir nun zur Heizung des Aquariums. Als Standard ist hier der Heizstab in jeder Größe Denkbar. Bei ganz großen Becken können es auch schon mal mehrere sein. Diese Stäbe gibt es von klein mit nur 50 Watt bis groß von 300 Watt und mehr. Sie werden einfach in das Becken getaucht und die Temperatur wird mit einer Schraube verstellt. Auf diese Skala sollte man sich aber nicht verlassen und deshalb muss auch ein Thermostat her um unabhängig die Temperatur zu messen.

Große Becken benutzen oft auch Heizungen die direkt im Filter eingebaut sind. Hier hat man den Vorteil keine Gegenstände mit Strom im Aquarium zu haben. Auch der Optik wegen bringt diese Methode Vorteile.

Wie bereits schon vorher im Teil mit der Einrichtung erwähnt, muss der Fluter natürlich schon unter dem Boden verlegt werden, sofern sie diesen nutzen wollen. Wir empfehlen dies. Zur Regelung kommen wir weiter unten zu sprechen.

 

 

Düngung im Aquarium

Kommen wir nun zur Düngung und was es dafür für technische Lösungen gibt, an die man jetzt schon denken sollte. Natürlich lässt sich Pflanzendünger ganz ohne Technik einbringen. Dazu benutzt man einfach Tabletten oder Flüssigdünger.

Es gibt aber auch bessere und technische Methoden. Die wohl verbreitete Methode ist die Einbringung des Düngers mit Hilfe von Co2. Dieses Gas sorgt dafür, dass Pflanzen besser wachsen. Hier muss im Grunde nur ein Diffusor ins Becken. Durch diesen wird das Co2 im Wasser gelöst. Im Grunde werden die Gasbläschen langsam an einer Spirale nach oben getrieben, wo sie sich nach und nach auflösen.

Außen steht das Gas entweder in einer Flasche oder auch Marke Eigenbau als Biogasanlage. Wie so etwas funktioniert stellen wir euch in einen separaten Artikel vor.

 

Osmosewasser

Osmosewasser nicht immer notwendig

Eine Osmoseanlage kann ganz schön teuer werden. Zum einen in der Anschaffung und zum anderen auch im Betrieb, denn wie die Spezialisten schon wissen, benötigt man jede Menge Wasser.

Die Anlage selber macht aus hartem Wasser weiches. Nicht alle Fische brauchen weiches Wasser. Der Barsch braucht zum Beispiel eher hartes Wasser und der Diskus eher weiches Wasser. Die Härtegrade des Wassers kann man entweder erfragen oder selber messen mit gewissen Tests.

Als Anfänger sollten sie auch jeden Fall sich auf solche Fische konzentrieren die mit verschiedenen Bedingungen klar kommen. Die Anschaffung einer Osmoseanlage ist sicherlich keine Notwendigkeit.

 

Kontrolle und Steuerungen

Regelung für die Heizung

Kommen wir noch zur Kontrolle und zur Steuerung bestimmter Funktionen. Das Licht kann recht einfach über eine Zeitschaltuhr gesteuert werden. Bei der Heizung sieht es schon anders aus.

Vor allem wenn sie neben einem Heizstab auch noch einen Fluter betreiben. Optimal ist sogar einen Nachtabsenkung der Temperatur, denn dies stellt reale Bedingungen wie in der Natur dar. Dazu benötigt es dann eine Steuerung mit separatem Temperaturfühler, der aber nur von oben ins Aquarium gehängt wird. Die Installation im Becken ist quasi Null.

Die Steuerung sitzt auch außerhalb. Dort werden dann Fluter und auch Heizstab eingesteckt und es wird somit alles geregelt. Damit kann auch der Fluter in Intervallen betrieben werden, sofern man dies möchte.

 

Regelung für den Dünger

Auch der Dünger sollte geregelt werden. Mit der Zugabe von Co2 kann man auch bei zu viel des Guten die Wasserwerte verschlechtern. Dabei fällt meist der PH Wert ab. Um dies zu verhindern, sollte man diesen in Verbindung mit der Co2 Zugabe regeln und ständig Messen. Bestimmte Sonden machen genau das und regeln somit die Zufuhr des Düngers und indirekt auch die Werte des Wassers. Diese Zusammenhänge werden wir aber auch in einem separaten Artikel verdeutlichen. Es steckt jede Menge Chemie dahinter.

Ob sie so eine recht teure Regelung und Steuerung bereits bei ihrem ersten Aquarium einsetzten wollen bleibt ihnen überlassen. Es geht auch günstiger mit einer zeitlich gesteuerten Zufuhr des CO2, wobei dort die Wasserwerte immer wieder kontrolliert werden müssen.

Damit wären wir mit der Einrichtung und Installation der Technik auch fertig und so langsam wird es spannend, denn jetzt kommt im nächsten Teil das Wasser an die Reihe.