Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi

Der Neon, in diesem Fall der schwarze Neon oder oft auch schwarzer Flaggensalmler genannt, ist ein beliebter Süßwasserfisch. Ihn gibt es allerdings in verschiedenen Ausprägungen wie den roten Neon oder aber auch den blauen Neon. Welcher von den drei der wohl Schönste ist, darüber lässt sich streiten. In diesem Artikel gehen wir ausschließlich auf den Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi. Dieser wird von uns nicht nur auf dem Bild gezeigt, sondern wir vermitteln auch alles Wissenswerte rund um Haltung, Pflege, Zucht und Wasserbedingungen im Aquarium. Was es dabei alles zu beachten gibt erfahrt ihr nachfolgend. Beginnen wir wie immer mit der Herkunft des Fisches. Übrigens gibt es alle Infos zum blauen Neon hier.

Hyphessobrycon herbertaxelrodi
Bild von Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi

Herkunft des Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi

Der schwarze Neon lebt vor allem im südamerikanischen Paraguay. Dort gewohnt er Flüsse wie den Rio Paraguay. Aber auch in Gewässer wie die des Mato Grosso kommt diese echte Salmler Art vor. Auch diese Fische kommen in den freien Natur meist in größeren Schwärmen vor. Grundsätzlich geht man beim schwarzen Neon von einem Gruppentier aus. Besser sind hier aber auch Schwarmhaltungen. Im Alter von erst einem Jahr werden die Männchen geschlechtsreif, was recht spät ist vergleicht man dies mit anderen Salmler Arten. Betrachtet man aber die gesamte Lebenserwartung, dann sollte dies keine Rolle spielen, denn der Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi kann bis zu 9 Jahre alt werden. Somit ist dies einer der ältesten Vertreter im heimischen Süßwasseraquarium.

Merkmale und Aussehen des Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi

Kommen wir nun zum Aussehen. Wie immer gilt auch hier das meist ein Bild mehr als tausend Worte sagt. Der Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi, kann bis zu 4 cm groß werden, wobei es auch hier Unterschiede zwischen den Männchen und den Weibchen gibt. Die Männchen sind meist etwas kleiner und schmächtiger als die Weibchen. Zudem erscheinen die Weibchen in Sachen Farbe nicht ganz so leuchtend zu sein, also die Männchen.

Kommen wir nun zum Körperbau des Fisches. Der eher flache und langgezogene Körper des Fisches könnte auch Stromlinienförmig genannt werden. Weibchen wirken jedoch fülliger als die Männchen. De Grundfärbung des schwarzen Neons ist graubraun bis bräunlich und kann sich zwischen den einzelnen Züchtungen etwas unterscheiden.

Sein wohl ausgeprägtes Erkennungsmerkmal sind die Streifen auf dem Körper, welche vom Schwanz bis zum Kopf reichen. Diese Streifen sind zweigeteilt was die Färbung angeht. Der obere Streifen hat eine eher grünliche bis fast schon silbern wirkenden Färbung und der untere Streifen ist schwarz. Daher hat der Zierfisch auch seine deutschen Namen. Zudem ist die Schwanzflosse und auch die Afterflosse schwarz. Eine Fettflosse ist bei diesem echten Salmler auch vorhanden.

Vor allem der obere Grüne Streifen hat einen Art Wirkung welche sich Neon nennt. Meist geht dieser Streifen noch ins bläuliche. Etwas Besonderes ist die Reflektion und das Leuchten des Streifen, denn das macht den Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi so besonders auffällig im Aquarium. Oft sieht man eine Blitzen und Flimmern im Aquarium wenn sich der Schwarm bei gedämpften Licht bewegt.

Der Fisch gehört zu den friedlichen Fischen und deshalb lässt er sich auch sehr gut vergesellschaften. Sei es mit anderen Salmler oder Welsarten oder aber auch mit Barben ist eine Vergesellschaftung möglich.

Haltung und Pflege des Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi

Bei der Haltung sollte man auf die Einrichtung etwas aufpassen, denn der Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi benötigt meist einen eher dunklen Boden und etwas gedimmtes Licht. Dies gefällt dem Fisch besonders gut und er fühlt sich hier recht wohl. Auch die Strömung sollte etwas angepasst werden. Eine leichte Strömung wird gerne genommen. Schwimmraum wird vom schwarzen Neon auch benötigt.

In Sachen Bepflanzung sollte an auf Bereiche achten, wo sich die Tiere gut zurückziehen können. Sie mögen sehr gerne Versteckmöglichkeiten.

Bei den Wasserwerten gibt es recht wenig Anforderungen. Zum einen werden Temperaturbereiche von 22 – 28 Grad vertragen, was bei den meisten Süßwasser Aquarien problemlos möglich sein sollte und zum anderen sind auch die Anforderungen in Sachen PH Wert leicht zu erreichen Hier werden Werte bereits unter 6 und bis fast 8 vertragen. Ausnahmen gibt es nur bei der Zucht. Die Gesamthärte des Wassers sollte bei rund 15 als Maximum liegen. Hier sollte auch der Anfänger gut mit klar kommen, ohne das spezielle Methoden wie Torffilterung oder Osmosewasser in Anspruch genommen werden muss.

Wie bereits eingangs erwähnt ist der schwarze Neon ein Gruppentier und mist auch ein Schwarmfisch. Man sollte deshalb immer eine Gruppe von 8 oder mehr Tieren halten. Damit dies auch möglich ist benötigt man eine gewisse Aquarium Größe. Wir empfehlen ab 60 cm Kantenlänge was einem Wasserinhalt von 60 Liter entspricht. Besser ist auch hier auf die Kantenlänge von 80 cm zu setzen und damit einem Wasserinhalt von 100 Liter.

Steckbrief des Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi

 

  • Temperatur 22 bis 28 Grad
  • PH Wert von 6 bis 8
  • GH bis zu 15
  • Gruppen ab 8 Stück
  • Aquarium ab 60 Liter
  • Gute Bepflanzung

 

Zucht und Fortpflanzung des Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi

Kommen wir zur Zucht des Schwarzer Neon Hyphessobrycon herbertaxelrodi. Hier kann man auch als Anfänger gute Erfolge erzielen. Grundvoraussetzung ist hier aber die Anpassung der Wasserwerte und eine entsprechende Fütterung. Zum einen wird ein PH Wert von rund 6 notwendig und zu anderen sollte auch die Härte des Wassers nicht über 6 liegen. Dies erreicht man zum Beispiel durch die Filterung über Torf. Zudem kann man auch eine Osmoseanlage einsetzen.

Hat man die Wasserwerte eingestellt, denn sollte man auch die Fütterung anpassen, so dass die Tiere auch Laichfreudig werden. Dies erreicht man durch zum Beispiel die Fütterung durch Lebendfutter wie die Mückenlarven. Somit stellt man auch eine Laichbereitschaft her.

Das Aquarium sollte ebenso entsprechend vorbereitet werden. Hier sind feinfidrige Pflanzen Pflicht, denn dort wird der Laich entsprechend angeheftet. Ist der Laich und Balzvorgang beendet, müssen die Elterntier aus dem Becken, denn diese würden den Laich ansonsten fressen.

Die Jungen schlüpfen nach 1 – 2 Tage und können dann entsprechend mit Staubfutter gefüttert und großgezogen werden.

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