Aquarium einrichten – Ratgeber Teil 1

10 Schritte zur Aquarium Einrichtung

Aquarium einrichten: Beginnen möchten wir mit unserer Schritt für Schritt Anleitung wie man ein Aquarium richtig einrichtet mit der Planung. Auf dieser Säule der 10 Schritte beruht alles und deshalb sollte man genau hier einiges beachten.

Wie bereits schon erwähnt geht es hier vor allem um Dinge die ein Anfänger beachten sollte.

Wir haben diese Anleitung in drei Teile aufgeteilt.

 

Teil 1 befasst sich mit der Planung und der Beantwortung der wichtigsten Fragen, welche man sich unbedingt vor dem Kauf stellen sollte. Im zweiten Kapitel geht es dann um die Einkauf und Beratung. Hier geben wir wichtige Tipps und Tricks. Und im dritten Kapitel findet man dann alles was man zur Vorbereitung wissen sollte, bevor es dann zur Aufstellung geht.

 

Teil 2 des Ratgebers zur Einrichtung des Aquariums befasst sich dann mit dem Aufstellen des Aquariums und der eigentlichen Einrichtung. Dort gibt es dann auch alles wissenswerte wenn es um die Technik geht.

 

 

Teil 3 und damit auch der letzte Teil, stellt Wissen rund um das Einfahren des Aquariums zusammen. Natürlich müssen wir zuerst das Wasser einfüllen. Auch dazu gibt es einiges an Tipps und Tricks. Zudem wird man hier auch endliche die Fische einsetzen können. Zudem beschäftigen wir uns hier mit der Pflege, welches alles ein Aquarium mit sich bringt.

 

 

In Kürze erscheint auch das erste Ebook zur Einrichtung eines Aquariums bei uns. Jetzt aber genug der Worte. Wir wollen beginnen mit der genauen Planung.

Planung Aquarium einrichten

Aquarium einrichten Planung

Welche Art von Aquarium möchte ich?

Kommen wir zuerst zu der Frage, welche Art von Aquarium ich überhaupt möchte und was letztendlich der Beweggrund ist mir ein Becken anzuschaffen. Mit der Beantwortung dieser Frage kann es dann weiter in Richtung Planung und Einrichtung gehen. Wer schon genaue Vorstellungen hat, der kann die nächsten Sätze getrost überspringen. Alle anderen sollten sich dies nun durchlesen.

Soll es ein Gesellschaftsaquarium mit jeder Menge verschiedenen Fischarten werden oder gibt es ein Artaquarium mit nur wenigen Arten die auch in der Natur zusammen leben. Die Mehrzahl der Aquarien in unserem Land sind Gesellschaftsbecken und als Anfänger sind diese auch einfach einzurichten. Meist ist auch die Auswahl der Fische größer.

Trotzdem gilt: Nur Fische zusammen halten, welche auch dieselben Lebensbedingungen haben. Dazu zählen vor allem die Wasserwerte wie GH, Temperatur oder auch KG Wert. Welche Arten von Aquarien es alle gibt findet ihr ebenfalls dort.

Hat man sich für die Art des Beckens entschieden geht es daran sich ein entsprechendes Aquarium auszusuchen.

 

 

Auswahl des Aquariums

Bei der Auswahl muss man sich folgende Fragen stellen:

 

Wie viel Platz habe ich überhaupt? Wie groß soll mein Aquarium sein?

Grundsätzlich gilt: Je Größer umso einfacher ist es zum Pflegen und Betreiben. Vor allem das Betreiben macht es einfach, da man die Wasserwerte konstanter hinbekommt. Je mehr Wasser desto besser und desto besser ist das Gleichgewicht zu halten. Hier wird oft ein großer Fehler bei Anfänger gemacht. Sie kaufen sich meist ein kleines Becken zum „testen“ und haben dann jede Menge Probleme. Eine Größe von 200 Liter oder mehr ist nach unserem ermessen optimal.

 

Wo kann ich mein Aquarium aufstellen?

Auch diese Frage muss man sich gut überlegen, denn der Platz ist ebenso entscheidend. Der Raum sollte nicht zu kalt sein, denn damit hätte man große Probleme die Wassertemperatur aufrecht zu halten, welche für die Zierfische und auch für die Wasserpflanzen notwendig ist. Meist liegt diese zwischen 24 und 28 Grad Celsius. Je größer der Temperaturunterschied, desto mehr Energie muss aufgewendet werden. Es kann sogar sein, dass die Heizung im Becken nicht mehr ausreicht.

Zusätzlich muss man auch beachten, ob es ein heller oder eher dunkler Platz ist. Man sollte die direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Diese beschleunigt im Regelfall nur das Wachstum der Algen. Deshalb gilt auch hier, lieber schattig und dunkel.

 

 

Die Frage nach der Statik

Ein Aquarium ist schwer. Einige Kilogramm können schon mal auf einer recht kleinen Fläche zusammen kommen und nicht jeder Boden kann auch ein Aquarium tragen. Vor allem in älteren Gebäuden kann dies ein Problem werden. Deshalb empfehlen wir reden sie mit einem Statiker oder schauen sie in ihren Unterlagen nach was der Quadratmeter bei ihnen trägt. Dies hängt natürlich auch ganz von der Größe des Beckens ab. Bei einem 60 Liter Aquarium muss man sich sicherlich keine Sorgen machen. Bei 500 Liter aber schon.

 

 

Die Frage nach der Form

Auch hier gibt es einige Dinge zu entscheiden und sich gut zu überlegen. Die Grundform ist zu 80 Prozent bestimmt das Rechteck. Es gibt aber auch Aquarien mit Panorama Glas an der Vorderseite oder aber auch Würfel und andere Spezial Formen. Auch ein Eckaquarium ist möglich. Jede Form hat seine Vorteile und Nachteile, wobei es schon einige Formen gibt die mehr Nachteile haben. So kann ein Eckaquarium recht schön und Platzsparend sein, aber es ist auch in Sachen Reinigung recht schwierig zu handhaben. Wer kommt schon ganz nach hinten. Ein freistehender Würfel hat auch schon was, aber dort wird es schwer die Technik anzuschließen, da meist kein Strom mitten im Raum vorhanden ist. Auch die Höhe des Aquariums ist unterschiedlich. Dort muss man auch die Art der Fische welche dort ihr zuhause finden beachten. Diskus oder der Skalar benötigt hier wesentlich mehr Platz in Sachen Höhe, da sie einfach eine hohe Form haben.

Letztendlich solle es natürlich auch zum Raum passen. Über die Qualität wollen wir jetzt hier nicht näher darauf eingehen. Dazu gibt es dann im Teil 2 zum Einkauf mehr.

 

Die Frage nach dem Unterschrank

Ein Aquarium sollte nicht auf dem Boden stehen, denn dann könnte man nicht wirklich etwas von seinen Fischen sehen und genau deshalb hat man ja ein Aquarium um sich täglich daran zu erfreuen. Also muss ein geeigneter Unterschrank her. Diesen gibt es meist im Set und wenn nicht, dann kann man diese auch separat dazu bestellen.

Möchte man aber bereits einen vorhandenen Nutzen, heißt es auch wieder auf die Belastung und das Gewicht zu schauen. Nicht jede Kommode trägt das Gewicht eines Aquariums.

 

Tipp: Aquarium Gewicht bestimmen – Hier mal noch ein Wort wie man sein Gewicht des Aquarium bestimmen kann. Zum einen ist da das Wasser, aber damit nicht genug. Ein 200 Liter Becken hat ein Wassergewicht von rund 200kg je nach Füllung. Dann kommt aber auch noch das Becken dazu. Dieses kann auch mehrere 10 kg wiegen. Nicht zu vergessen die ganze Einrichtung im Aquarium. Steine, Wurzeln, Sand, Kies und noch viel mehr findet dort Platz. Schnell ist man da bei 300kg angelangt. Siehe dazu auch unseren speziellen Ratgeber und das Berechnungstool wie man sein Gewicht berechnen kann. 

 

Natürlich lässt sich ein Aquarium Unterschrank oder euch ein Regal auch selber bauen. Dazu gibt es entweder Möglichkeiten aus Holz, Metall oder auch aus Steinen.

 

Die Frage nach dem Preis?

Auch hier sollte man sich genau überlegen was man macht. Man darf nicht nur die Anschaffung des Beckens, der ganzen Technik, der Einrichtungen und Dekorationen, der Fische und der Pflanzen rechnen, sondern man muss auch an den Unterhalt denken. Da kommt nicht nur Wasser zusammen, was man durch den immer wieder vorkommenden Teil-Wasserwechsel benötigt, sondern auch jede Menge Strom. Diese Werte hängen ganz von der Größe ab. Trotzdem sollte man auch hier nicht erschrecken. Im Grunde lässt sich der Strombedarf zumindest ansatzweise berechnen. Dazu muss man nur den Verbrauch der einzelnen Geräte zusammenzählen. Diese Wattzahl kann man dann in KWh umrechnen und dann mit seinem Strompreis pro Kilowattstunde multiplizieren. Dann nimmt man diesen Wert und rechnet ihn auf den Tag, die Woche, den Monat und dann auf das Jahr aus und schon weiß man ca. was es einen kostet ein z.B. 500 Liter Becken zu unterhalten.

Nicht vergessen darf man auch die Kosten was den Verbrauch von Futter, Dünger, Co2 oder aber auch von neuen Pflanzen oder von Fischen angeht. Auch hier muss man immer wieder etwas ausgeben.

Aquarium Kosten

Planung der Technik

Natürlich benötigt ein Aquarium auch jede Menge Technik. Wir stellen euch in Kurzform die wichtigsten Dinge kurz vor. Weitere Einzelheiten gibt es dann in unserer Wiki zu lesen.

  • Aquarium Filter: Das das Wasser auch sauber und umgewälzt wird benötigt es einen Filter. Dieser kann entweder außen im Unterschrank verbaut sein, oder aber auch im Aquarium als Innenfilter hängen. Je nach Größe wird man dort mit einem Innenfilter schnell an seine Grenzen kommen, da es einfach zu wenig Platz für Filtermaterialien und Pumpe gibt. Zusätzlich möchte man den Platz im Becken ja nutzen und nicht an die Technik verlieren. Unser Tipp: Ab einer Größe von 120 Liter würden wir einen Außenfilter nehmen. Ratgeber zur Filterung und Filtertechnik

 

 

  • Aquarium Heizung: Natürlich braucht man auch eine Heizung im Aquarium. Diese wird meist durch einen Heizstab im Becken realisiert. Bei größeren Anlagen können diese auch extern im Filter sitzen.

 

 

  • Aquarium Beleuchtung: Auch dies ist notwendig dass es den Fischen und Pflanzen gut geht. Im Regelfall sind die Lampen ja schon beim Becken dabei und im Deckel verbaut. Haben sie ein offenes Becken, dann natürlich nicht. Trotzdem muss auch dort eine spezielle Lampe montiert werden.

 

 

  • Osmoseanlage: Eine Osmoseanlage werden nicht alle Aquarianer benötigen zumindest nicht, wenn sie noch Anfänger sind. Bei bestimmten Arten wird diese aber schon sinnvoll, denn sonst wird man es kaum schaffen die Wasserwerte so hinzubekommen, dass es die Fische vertragen. Vor allem bei Diskus und Co, kann es schwer werden in manchen Bereichen mit hartem Wasser diese Bedürfnisse zu schaffen. Bei den meisten Fischen geht es aber auch so.

 

 

  • Düngeanlage Co2: Auch hier heißt es am Anfang eher noch etwas warten. Ich persönlich kann nur positive Dinge zu der Düngung mit Co2 sagen, aber man muss sicherlich nicht gleich zu Beginn sich so eine Anlage kaufen. Dabei muss man ja auch schließlich eine Ph Überwachung haben um alles optimal zu steuern.

 

 

  • Bodenfluter: Ein Bodenfluter sollte nicht mit der Heizung verwechselt werden. Es ist im Grunde nichts anderes wie eine Fußbodenheizung für das Aquarium. Hier laufen Kabel im Boden des Beckens. Vor allem was das Pflanzenwachstum angeht, kann man hier große Vorteile schaffen. Diese eher geringen Kosten würde ich gleich mit tragen.
  • Heizungsregler: Hat man zum einen Fluter und zum anderen auch noch den Heizstab, ist es auch möglich dies über einen Regler zu steuern. Dieser macht nichts anderes als ein ausgeglichenes Verhältnis zu schaffen. Der Fluter sollte nicht immer ein sein, sondern auch mal aus. Es kann auch an besonders warmen Orten oder im Sommer vorkommen, dass die Temperatur mit Fluter schon zu hoch ist. Dies wird von der Regelung überwacht.
  • Futterautomat: Ein Futterautomat wird nur dann benötigt, wenn man in den Urlaub möchte und niemand hat zum Füttern. Ansonsten denke ich kann man sich diesen sparen.
  • Temperatur Kontrolle: Diese ist sehr wichtig. Es muss nicht ein Hightech Gerät sein, sondern oft reicht ein einfacher Thermostat.

 

Jede Menge weitere Kleinigkeiten wie Wassertests und Co braucht ein Aquarianer auch noch.

 

 

 

Planung der Einrichtung und Dekoration

Nun haben wir uns entschieden was es für ein Becken sein muss und was wir alles für Technik Gegenstände benötigen. Nun kommen wir zu der Dekoration und Einrichtung. Hier kann man nur empfehlen sich einen genauen Plan zu machen. Eine Skizze wie das Becken später einmal aussehen soll. Einrichtungsbeispiele findet man jede Menge in den Aquarien Foren oder aber auch in Büchern. Wir empfehlen auch mal auf eine Ausstellung zu gehen, oder vielleicht beim nächsten Aquarium Club vorbei zu schauen. Dort gibt es auch einige Beispiele wie so etwas aussehen kann.

 

Hier mal ein paar Tipps:

 

  • Bauen sie von vorne nach hinten aufsteigend: Immer von Vorne nach hinten ansteigen lassen. Nur so kann man später auch alles sehen.
  • Bauen sie Stufen ein: Mit Steinen kann man ganz einfach Stufen einbauen
  • Variieren sie mit Gegenstände: Nehmen sie nicht nur Steine, sondern auch mal Wurzeln und Co.
  • Bauen sie auch Unterschlüpfe: Viele Fischarten lieben es sich auch einmal verstecken zu können.
  • Seien sie kreativ aber halten sie sich an die Natur: Man sollte den Lebensraum so nachbilden wie er auch in Wirklichkeit ist.
  • Ein Pflanzenaquarium ist nicht unbedingt etwas für einen Barsch!
  • Wählen sie Pflanzen richtig aus: Auch hier muss man darauf achten wie groß diese später einmal werden. Beim Kauf sind die meist noch klein, aber das kann sich ändern.
  • Der wohl wichtigste Tipp ist sich jede Menge Anregungen zu holen.
  • Hat man diese Dinge zur Planung der Einrichtung eines Aquariums alles beachtet, dann ist man soweit und kann sich an den Kauf machen.

    Wie man schon sieht ist die Planung sicherlich einer der wichtigsten Punkte beim Aquarium einrichten. Fehler welche hier gemacht werden, können später nicht mehr Rückgängig gemacht werden.

    Aquarium einrichten Einkauf und Beratung

    Nachdem es im ersten Teil unserer Schritt für Schritt Anleitung zum einrichten eines Aquariums um die Planung ging, wollen wir nun einen Blick auf den Einkauf der Komponenten werfen. Etwas Beratung kann auch hier nicht schaden. Nicht nur der Preis steht hier im Vordergrund, sondern auch die Notwendigkeit und die Qualität. Werfen wir aber zuerst auf die Möglichkeiten wo man Aquarium Zubehör kaufen kann einen Blick.

     

    Aquarien und Zubehör kaufen, aber wo?

    • Aquarium kaufen beim Fachhändler: Es gibt immer mehr Fachhändler die sich auf den Bau und den Verkauf von Aquarien spezialisiert haben. Meist werden die Becken selber gebaut, oder aber auch zum Teil einfach zugekauft. Hier findet man dann entweder Eigenmarken oder bekannte Marken wie Juwel und Co. Der große Unterschied liegt nicht nur im Preis, sondern meist auch in der Qualität.

     

    Tipps zum Beckenkauf: Achten sie auf die Verarbeitung der Nähte. Oft werden hier die Silikonverbindungen nur mangelhaft ausgeführt und man muss schon fast Angst haben, hier Wasser rein zu füllen. Achten sie auch auf die Stärke des Glases. Je dicker dieses ist umso besser ist das Becken. Man sollte auch auf die Verarbeitung der Lampen und Deckel einen Blick werfen. Hier sind die Prüfzeichen wie CE und Co obligatorisch. Seien sie vorsichtig bei Aquarien mit unbekannter Herkunft und auch mit gebrauchten Aquarien. Zwar lässt sich dort jede Menge Geld sparen, aber es ist auch nicht sicher wie lange hier die Silikonfugen noch halten. Vor allem Anfänger sollten hier lieber etwas mehr Geld ausgeben, höchstens sie kennen sich bereits gut aus.

     

    • Aquarium kaufen über das Internet: Auch hier gibt es jede Menge Händler die heute Aquarien verkaufen und versenden. Leider gibt es dabei auch einige schwarze Schafe von denen man lieber die Finger weg lassen sollte. Informieren sie sich also gut und holen sie Meinungen ein. Oft findet man auch Rezensionen andere Kunden oder aber sie kennen das Becken bereits. Dann kann man auch hier Schnäppchen machen. Achtung, immer die Versandkosten mit rechnen, denn meist kommt noch Fracht auf die Aquarien. Es gibt auch immer mehr Aquarien bei Amazon und Ebay zu finden. Jede Menge Onlineshops kommen noch dazu.
    • Aquarium kaufen gebraucht: Wie bereits schon oben erwähnt gibt es auch immer mehr Angebote von gebrauchten Aquarien die man kaufen kann. Hier sollte man sich aber etwas auskennen um zum einen die Qualität und zum anderen das Alter zu bestimmen. Nach 10 Jahren würde ich nicht mehr an einen gebrauchtes Aquarium denken, denn die Gefahr eines undicht werden oder im schlimmsten Fall sogar Platzens ist enorm. Hier sollte man sich also gut informieren.
    • Aquarien kaufen auf einer Börse oder Ausstellung: Immer mehr Ausstellungen und Messen, sowie Börsen findet man auch im Bereich der Aquaristik wieder. Sei es die in Duisburg oder aber auch die Aqua Fisch in Friedrichshafen am Bodensee. Hier kann man meist gute Messe Angebote bekommen. Auf den Börsen gibt es auch jede Menge gebrauchte Becken zu kaufen.
    • Großhändler nutzen: Auch jede Menge Großhändler gibt es wo man nicht nur Aquarien kaufen kann, sondern auch Zubehör bis hin zu Fischen. Hier lohnt es sich auch als Privatmann einfach mal anzufragen. Vor allem Fische bekommt man beim Großhändler um die Ecke recht günstig.

     

     

    Natürlich gilt dies auch alles für den Bereich des Zubehörs, wobei wir dort eher auch auf das Internet setzten würden. Hier sind meist die Preise unschlagbar. Egal ob über Amazon, Ebay oder aber auch direkt bei den verschiedensten Händlern. Schnell lassen sich hier hunderte Euros sparen.

    Das Risiko ist hier auch geringer wie beim Kauf eines Beckens. Zubehör ist schnell ausgetauscht. Wer also etwas sparen möchte kann hier jede Menge Schnäppchen machen. Auch über die Foren der Aquaristik im Internet lässt sich sparen. Dort gibt es meist einen Flohmarktbereich wo man gebrauchte Dinge kaufen oder sogar tauschen kann.

    Sogar Pflanzen und  Fische lassen sich heute über das Internet kaufen. Pflanzen konnten wir selber schon in einer guten Qualität zu sehr geringen Preisen erwerben, wobei es auch hier ein gewisses Risiko gibt. Der Anfänger wird auch mal die Pflanzen in Natura sehen wollen. Da lohnt der Gang zum Fachmarkt um die Ecke.

    Bei Fischen wären wir vorsichtig diese im Internet zu kaufen. Die Gründe sollten hier auf der Hand liegen. Vor allem der Transport kann den zum Teil empfindlichen Wesen schaden. Dann lieber der Gang zum Großhändler.

     

    Tipps zum Aquarienkauf:

    Jetzt kommen wir noch auf einige Tipps in Sachen Aquarienkauf.

     

    • Informieren sie sich sorgfältig: Wie schon in unserem ersten Teil erwähnt ist die Information das A und O. Nur so können sie selber ihre Meinung bilden und werden nicht von einem Händler reingelegt. Neben unserem Leitfaden gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit der Information in den vielen Foren und auch im Aquarienclub um die Ecke. Immer mehr Aquarianer gibt es in der Zwischenzeit und da sollte es nicht schwer werden auch bei ihnen im Bekanntenkreis jemanden anzusprechen.
    • Suche sie Unterstützung: Gehen sie nicht alle los und kaufen zum Beispiel ein gebrauchtes Becken. Nehmen sie einen erfahrenen Aquarianer mit der sie hier unterstützen kann.
    • Kaufen sie nicht immer das billigste: Nicht immer ist das billigste das schlechteste und das teuerste das Beste. Trotzdem sollte man aufpassen, dass man bei gewissen Dingen lieber auf etwas Qualität achtet und auch ein paar Euros mehr ausgibt. Dies kann sich schnell lohnen. Vor allem das Becken selber sollte gut sein.
    • Sparen wo es Sinn macht: Es gibt gewisse Dinge da kann man einfach sparen und dort macht es auch Sinn. Beispiele wären hier zum Beispiel Gegenstände die schnell austauschbar sind. Alles was Extern des Beckens ist lässt sich schnell auch mal austauschen.
    • Aquarien im Set: Immer wieder gibt es bei den Händlern aber sogar auch schon bei den Discounter und Onlineshops gute Angebote in Sachen Sets. Dort hat man dann ein ganzes Sortiment was man zur Einrichtung benötigt. Meist sind auch die Preise billiger wie beim Einzelkauf.
    • Dekorationsgegenstände selber bauen: Natürlich kann man auch jede Menge Dinge vor allem bei der Dekoration selber bauen. Hier heißt es wieder kreativ zu sein. Wir werden auch einige Vorschläge in den nächsten Wochen hier vorstellen.
    • Dekorationsgegenstände sammeln: Steine oder aber auch Wurzeln und Ziegel eignen sich perfekt zur Dekoration. Diese kann man zum Teil selber sammeln. Hier gilt es nur aufzupassen, was ins Aquarium gehört und was eben nicht.

     

    Abschließend noch ein Wort zum Aquarium im Eigenbau, denn auch dies ist möglich. Hier heißt es aber etwas Erfahrung mit bringen. Vor allem das Verkleben der Scheiben ist nicht so einfach, dass es später dem Wasser und auch dem Druck stand hält. Für Anfänger raten wir daher ab dies selber zu machen. Was man aber selber machen kann ist der Unterschrank. Hier findet man jede Menge Bauanleitungen. Auch wir werden euch diese vorstellen.

     

     

    Aquarium einrichten Vorbereitung

    Der dritte Teil unserer Serie geht um die Vorbereitung. Hier wollen wir auf die Vorbereitung zum aufstellen und einrichten des Aquariums eingehen. Über diese Übersicht kommt man zu den weiteren Teilen der Schritt für Schritt Anleitung.

    Bevor es zum Aufstellen des Beckens kommen kann, sollte man gewisse Dinge vorbereiten um später nicht in Schwierigkeiten zu kommen.

    Aquarium Reinigung putzen

    Machen sie eine Checkliste

    Zuerst ein Wort zu den benötigten Dinge, was man alles haben sollte, um ein Aquarium einzurichten. Wie wir schon in den vorherigen Teilen gesehen haben, sollte man an einiges Denke. Damit man nichts vergisst empfiehlt es sich eine Checkliste zu machen. Diese kann man dann nach und nach abarbeiten. Klar ist auch das man zu Beginn noch Fische benötigt, denn diese kommen erst nach der Einfahrzeit ins Wasser. Aber viele Kleinigkeiten sollte man schon vorher haben. Dazu zählt vor allem die gesamte Technik. Nur so kann man die Installation vernünftig durchführen und muss nicht später immer wieder in das Becken rein fassen.

     

    Unser Tipp: Machen sie sich eine Checkliste. Diese könnte zum Beispiel so aussehen

     

    • Aquarium mit Abdeckung und Lampen
    • Zeitschaltuhr zur Lichtsteuerung
    • Unterschrank mit Platz für die Technik
    • Mehrfach Steckdosenleiste
    • Filter
    • Heizung
    • Fluter
    • Unterlage für das Becken
    • wenn notwendig Temperatur messen
    • Sand oder Kies für den Bodengrund
    • Dekorationsgegenstände Pflanzen
    • Wasseraufbereitungsmittel
    • Wassertests
    • Reinigungsmittel und Hilfsmittel

     

    Natürlich kann ihre Liste noch viel größer sein. Bei einem Set haben sie den Vorteil, dass meist schon alles wichtige enthalten ist. Haben sie ihre Checkliste abgearbeitet und keine offenen Punkte mehr geht es an die Reinigung.

     

     

    Reinigung des Beckens und auch der Dekorationsgegenstände

    Bevor wird das Aquarium dann auch aufstellen können, sollten wir es gründlich reinigen. Dies kann  je nach Größe gar nicht so einfach sein. Auf jeden Fall sollten sie hier zu zweit sein, denn schnell ist das Becken an einer Ecke zerstört und es wird unbrauchbar.

    Die Reinigung sollten sie nur mit Wasser machen und keine Chemie benutzen. Dies könnte später die Wasserqualität verschlechtern oder das Wasser sogar unbrauchbar machen. Viele giftige Stoffe für die Fische, kommen damit ins Wasser. Übrigens gilt dies auch später. Alles was mit Reinigung zu tun hat sollte ohne Chemie von statten gehen.

    Reinigen sie am besten ihr Becken mit einem Schlauch und einem weichen Schwamm. Auch harte Reinigungsgeräte sollten hier vermieden werden, denn schnell ist ein Kratzer auf der Scheibe.

    Auch die Einrichtungsgegenstände müssen gründlich geschrubbt werden. Hier kann man ruhig auch etwas heftiger putzen. Bei bestimmten Sachen wie Wurzeln oder auch Steinen empfiehlt es sich diese abzukochen. Damit vermeidet man eine schnell Trübung im Aquarium.

    Auch der Sand oder Kies, welcher als Bodengrund dienst, sollte noch gereinigt werden. Zwar steht bei den meisten hochwertigen Bodengrund dabei, dass dieser schon gereinigt ist, aber dennoch reinigen wir diesen erneut. Dazu empfiehlt es sich ein Sieb zu nehmen und darin dann den Kies oder Sand durchzuspülen. Hier kann man auch ruhig alles mehrmals durchspülen. Je sauberer der Sand ist desto klarer bleibt beim Einrichten das Wasser. Lassen sie sich also hier Zeit.

     

     

    Aquarium auf Dichtigkeit prüfen

    Auch hier sollten sie schon bei der Reinigung eine genaue Kontrolle des Beckens machen. Wie sehen die Silikonfugen aus? Hat das Becken Beschädigungen? Gibt es Kratzer im Glas? Ist das Aquarium dicht?

    Die letzte Frage wird man nicht so einfach beantworten können, denn meist stellt man dies erst fest, wenn es komplett eingerichtet ist. Haben sie die Möglichkeit es mit Regenwasser schon im Keller oder der Garage kurz zu füllen, dann sollten sie dies tun.

     

    Geräte und Technik auf Funktion überprüfen

    Auch hier sollte man sich einige Zeit lassen. Überprüfen sie in Ruhe, ob alle ihre Geräte auch voll funktionsfähig sind. Dies kann man leicht testen. Natürlich sollten sie immer die Bedienungsanleitungen lesen und sich mit den Funktionen vertraut machen. Man darf zum Beispiel den Filter nicht leer betreiben. Und auch den Heizstab nicht.

    All diese Schritte sollten Step by Step durchgeführt werden um später böse Überraschungen zu vermeiden. Hier bringt es nichts schnell schnell alles einzurichten, um dann später festzustellen, dass man einen schweren Fehler gemacht hat.

    Hat man alles erledigt, dann geht es zum eigentlich Aufstellen des Beckens.

     

     

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