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Deine farbenfrohe Reise in die Welt der Regenbogenfische

Deine farbenfrohe Reise in die Welt der Regenbogenfische

Das Wichtigste in Kürze

Welche Fische kann man zusammen mit Regenbogenfischen halten?

Man kann Regenbogenfische zusammen mit anderen friedlichen Arten, die ähnliche Wasserparameter bevorzugen, halten, wie z. B. verschiedene Arten von Tetras, Barben und Panzerwelsen. Mehr dazu hier…

Welche Arten von Regenbogenfischen gibt es?

Es gibt über 70 Arten von Regenbogenfischen, einschließlich des Boeseman’s Regenbogenfischs, des Roten Regenbogenfischs, des Türkisblauen Regenbogenfischs, des Zwerg-Regenbogenfischs und des Axelrods Regenbogenfischs. Mehr dazu hier…

Was gibt man Regenbogenfischen zu fressen?

Regenbogenfische sind Allesfresser und sollten mit einer Mischung aus kommerziellem Flocken- oder Pelletfutter sowie lebenden oder gefrorenen Lebensmitteln wie Artemia, Daphnien oder Mückenlarven gefüttert werden. Mehr dazu hier…

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum manche Fische so unglaublich bunt sind? Ein schönes Beispiel dafür sind die Regenbogenfische. Diese farbenfrohen Lebewesen faszinieren mit ihren schillernden Farben und lebendigen Mustern. Wir nehmen Dich mit auf eine spannende Reise in die Welt der Regenbogenfische.

Eine Einführung in die Welt der Regenbogenfische

Ein lebhafter Schwarm Boeseman’s Regenbogenfische, der sich in der strömenden Unterwasserlandschaft tummelt.

Regenbogenfische, wissenschaftlich Melanotaeniidae genannt, sind eine Familie von Süßwasserfischen, die hauptsächlich in den Fluss- und Seesystemen Australiens und Neuguineas, aber auch in einigen Regionen Indonesiens und auf den Salomonen vorkommt. Sie gehören zur Ordnung der Ährenfischartigen (Atheriniformes).

Zusätzliche Information: Obwohl Regenbogenfische oft für ihre brillanten Farben bewundert werden, ist es interessant zu wissen, dass diese Farben nicht nur auf Pigmente, sondern auch auf spezielle Zellen in ihrer Haut, die sogenannten Iridophoren, zurückzuführen sind.

Ihren Namen verdanken die Regenbogenfische ihrer auffälligen Farbenvielfalt, die oft an die Farben eines Regenbogens erinnert. Je nach Art und Geschlecht können diese Fische eine Vielzahl von Farben wie Blau, Grün, Rot, Orange, Gelb und Violett aufweisen, die oft in komplexen und schillernden Mustern angeordnet sind.

Regenbogenfische sind in der Regel klein bis mittelgroß, die meisten Arten erreichen eine Länge von 7 bis 12 cm. Einige Arten können jedoch bis zu 20 cm lang werden. Regenbogenfische sind Schwarmfische, die ein ausgeprägtes Sozialverhalten zeigen und oft in großen Gruppen zusammenleben.

Die erstaunliche Farbenwelt der Regenbogenfische

Die Farbenvielfalt der Regenbogenfische ist wirklich erstaunlich und macht sie in ihrem natürlichen Lebensraum und im Aquarium zu einem echten Hingucker. Die Farben dieser Fische erinnern, wie der Name schon sagt, an einen Regenbogen und reichen von leuchtendem Blau, Grün und Rot bis hin zu Gelb, Orange und Violett.

Für die Farbenpracht der Regenbogenfische sind nicht nur die Farbpigmente in ihrer Haut verantwortlich, sondern auch spezielle Zellen, die sogenannten Iridophoren. Diese Zellen enthalten winzige Kristallplättchen, die das einfallende Licht reflektieren und brechen und so die schillernden, metallischen Farben erzeugen, die für diese Fische so charakteristisch sind. Die genaue Anordnung und Dichte dieser Iridophoren, zusammen mit den Farbpigmenten der Fische, bestimmen die spezifischen Farben und Muster jedes einzelnen Fisches.

Die Farben der Regenbogenfische sind nicht statisch. Tatsächlich können diese Fische ihre Farbintensität in Abhängigkeit von einer Reihe von Faktoren wie Stimmung, Stress, Umweltbedingungen und sozialem Status verändern. So zeigen männliche Regenbogenfische während der Balz oft ihre leuchtendsten und auffälligsten Farben, um potenzielle Partnerinnen anzulocken. Ebenso können Regenbogenfische ihre Farben verdunkeln, wenn sie gestresst oder verängstigt sind.

Vergesellschaftung im Aquarium: Welche Fische vertragen sich mit Regenbogenfischen?

Die leuchtende Farbenpracht eines einzelnen Roten Regenbogenfisches, der die Vielfalt und Schönheit dieser Fischart unterstreicht.

Bei der Auswahl der Fische, die mit den Regenbogenfischen vergesellschaftet werden sollen, sind einige wichtige Faktoren zu beachten. Im Allgemeinen vertragen sich Regenbogenfische gut mit anderen friedlichen Arten, die ähnliche Wasserparameter und Temperaturansprüche haben.

Geeignete Mitbewohner für Regenbogenfische sind oft andere Schwarmfischarten, z. B. verschiedene Tetra-Arten oder Barben. Beide sind lebhaft, aber friedlich und teilen viele der Lebensraumansprüche der Regenbogenfische.

Hinweis: Regenbogenfische sind Schwarmfische und fühlen sich am wohlsten, wenn sie in Gruppen von mindestens fünf bis sechs Individuen gehalten werden.

Auch Panzerwelse können gute Mitbewohner sein, da sie sich überwiegend am Boden des Aquariums aufhalten und so die Gefahr von Revierkämpfen minimiert wird. Garnelen und Schnecken können ebenfalls gute Mitbewohner sein, vor allem in gut bepflanzten Aquarien.

Aggressive oder territorial dominante Fischarten sollten jedoch vermieden werden, da sie die Regenbogenfische stören könnten. Ebenso sollten sehr kleine Fische oder Fische, die als potenzielle Beutetiere angesehen werden könnten, nicht mit Regenbogenfischen vergesellschaftet werden.

Es ist immer wichtig, vor dem Einbringen neuer Fische in das Aquarium gründlich zu recherchieren, ob sie sich mit den vorhandenen Fischen vertragen. Sorgfältige Planung und die Wahl der richtigen Mitbewohner können sicherstellen, dass alle Aquarienbewohner glücklich und gesund bleiben.

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Die bunte Welt der Regenbogenfische: Ein Blick auf die verschiedenen Arten

Die Familie der Regenbogenfische umfasst mehr als 70 Arten, jede mit ihren eigenen Merkmalen und Farben. Hier einige der bekanntesten Arten:

Boesemans Regenbogenfisch (Melanotaenia boesemani): Dieser beeindruckende Fisch ist bekannt für seinen zweifarbigen Körper, der vorne blau und hinten orange oder rot ist. Er ist nach dem niederländischen Ichthyologen Marinus Boeseman benannt.

Roter Regenbogenfisch (Glossolepis incisus): Dieser Fisch, der auch als „Lachsroter Regenbogenfisch“ bekannt ist, ist wegen seiner leuchtend roten Farbe bei den Männchen sehr beliebt.

Türkisblauer Regenbogenfisch (Melanotaenia lacustris): Dieser Fisch hat einen wunderschönen türkisblauen Körper und ist für sein aktives und lebhaftes Wesen bekannt.

Zwerg-Regenbogenfisch (Melanotaenia praecox): Wie der Name schon sagt, ist dieser Regenbogenfisch kleiner als die meisten anderen Arten und erreicht eine maximale Länge von etwa 6 cm. Er hat einen leuchtend blauen Körper mit roten oder orangen Flossen.

Axelrods Regenbogenfisch (Melanotaenia herbertaxelrodi): Dieser Fisch hat einen länglichen Körper mit einer schillernden blau-grünen Farbe. Er ist nach dem berühmten Ichthyologen Dr. Herbert R. Axelrod benannt.

Die Kunst der Regenbogenfischhaltung

Ein gut eingerichtetes und bepflanztes Aquarium, das als perfekter Lebensraum für eine Gruppe von Türkisblauen Regenbogenfischen dient.

Die Haltung von Regenbogenfischen kann eine lohnende und faszinierende Erfahrung sein. Diese wunderschönen Fische können das Aquarium um eine seltene Farbenpracht bereichern. Ihre Haltung erfordert jedoch sorgfältige Pflege und Planung, damit sie gesund und glücklich bleiben.

Das richtige Aquarium
Regenbogenfische sind aktive Schwimmer und bevorzugen ein geräumiges Aquarium, das ihnen viel Platz zum Schwimmen bietet. Ein Aquarium für Regenbogenfische sollte mindestens 200 Liter fassen. Größere Arten oder größere Schwärme benötigen jedoch mehr Platz.

Aquarieneinrichtung und Pflanzen
Regenbogenfische bevorzugen ein gut bepflanztes Aquarium, das den Pflanzenreichtum ihres natürlichen Lebensraumes nachahmt. Es sollten aber auch offene Schwimmbereiche vorhanden sein, in denen sich die Fische frei bewegen können. Schwimmpflanzen können zur Dämpfung des Lichtes verwendet werden, da diese Fische gedämpftes Licht bevorzugen.

Tipp: Stelle sicher, dass Du ein ausreichend großes Aquarium für Deine Regenbogenfische hast – mindestens 200 Liter sind empfehlenswert. Diese Fische sind aktive Schwimmer und benötigen viel Platz.

Wasserqualität und Parameter
Regenbogenfische sind im Allgemeinen nicht sehr wählerisch, was die Wasserqualität betrifft, bevorzugen aber weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Die Wassertemperatur sollte zwischen 22 und 28 °C liegen. Eine gute Wasserqualität ist entscheidend für die Gesundheit der Fische, daher sind regelmäßige Wasserwechsel und Tests auf Ammoniak, Nitrit und Nitrat erforderlich.

Fütterung von Regenbogenfischen
Regenbogenfische sind Allesfresser und ernähren sich abwechslungsreich. Sie sollten mit einer Mischung aus handelsüblichem Flocken- oder Granulatfutter und Lebend- oder Frostfutter wie Artemia, Daphnien oder Mückenlarven gefüttert werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für optimale Gesundheit und Farbintensität.

Soziale Interaktion und Artgenossen
Wie bereits erwähnt, sind Regenbogenfische Schwarmfische und fühlen sich am wohlsten, wenn sie in Gruppen von mindestens fünf bis sechs Tieren gehalten werden. Bei der Auswahl der Mitbewohner für das Aquarium sollte man auf andere friedliche Arten achten, die ähnliche Wasserbedingungen bevorzugen.

Warum Regenbogenfische so faszinierend sind

Regenbogenfische sind einzigartige Geschöpfe. Mit ihren schillernden Farben und komplexen Verhaltensweisen geben sie uns einen spannenden Einblick in die Vielfalt des Lebens unter Wasser. Sie bereichern nicht nur unsere Aquarien, sondern auch unser Verständnis für die wunderbare Welt der Natur. Wer sich also für die Pflege von Regenbogenfischen entscheidet, begibt sich auf eine farbenfrohe und aufregende Reise, die ihm viele freudige und lehrreiche Momente bescheren wird.

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